Bedürfnisse wahrnehmen

Heute habe ich ein neues Video in meinem Kanal auf Youtube hochgeladen. In diesem Video erfährst du, warum du Bedürfnisse und vor allem Motive in deinem Leben ernst nehmen solltest, denn nur so wirst du glücklich leben. Dabei geht es nicht um krankhaften Egoismus, sondern zeigt dir deine eigenen Antreiber und Motivatoren, die du positiv nutzen kannst.
Ignorierst oder unterdrückst du diese Bedürfnisse langfristig, wirst du unglücklich und möglicherweise auch krank.

Ich freue mich auf dein Feedback und hoffe, du teilst das Video.

Bedürfnisse – Der Weg zum Glück?

Du willst glücklich sein? Ich bin mir sicher, dass du diese Frage mit „Ja“ beantworten  wirst. Doch schon gibt es eine neue Frage: Wie wirst du das?

Nun gut, du kannst in den nächsten Buchladen gehen und wirst eine Fülle von Büchern finden, die dir alle versprechen, dass du glücklich wirst oder dir zeigen, wie du es wirst. Wenn du dann nicht glücklich bist, ist indirekt die Message an dich: Ja, dann hast du jetzt was falsch gemacht! Da fühlt man sich doch gleich schlechter als vorher.

Daher möchte ich gar nicht in das gleiche Horn blasen, sondern einfach mit dir einen Gedanken nachgehen, den du vielleicht auch bestätigen kannst. Für mich hängt Glück auch viel mit den eigenen Bedürfnissen zusammen. Nehmen wir sie wahr? Erfüllen wir sie uns? Trauen wir sie wirklich zu leben oder stellen wir sie lieber hinten an? Hat das Auswirkungen auf unser Glückempfinden?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Bedürfnisse zwar eine Zeit lang verdrängen lassen, sie aber dann doch danach schreien, berücksichtigt und ernst genommen zu werden. Für mich heißt das sehr wohl, dass Bedürfniserfüllung wichtig für ein glückliches Leben sind. Diese Bedürfnisse können da sehr unterschiedlich sein. Und da will ich auch gleich eine Einschränkung machen, denn ich meine nicht Bedürfnisse im Sinne des ökonomischen Verständnisses; also was wir für Kauflust empfinden durch die Werbung. Sondern wirklich DEINE individuellen Bedürfnisse.

In der Psychologie unterscheidet man z. B. Existenzbedürfnisse (Nahrung, Wasser, ein Dach über dem Kopf), Grundbedürfnisse (und hier dürfte das meiste unserer Bedürfnisse drin liegen; wie z. B. Geborgenheit, Respekt, Freiheit und Selbstbestimmung, Lebensraum, Gesundheit und Heilung, Privatsphäre, Gemeinschaft, Struktur), Luxusbedürfnisse (ein tolles Auto oder Güter, die mehr als die Existenz und die Lebensgrundlagen erfüllen) und das Kulturbedürfnis (Kunst, Theater, künstlerischer Ausdruck). Ich lege da den Fokus auf die Grundbedürfnisse.

Nehmen wir uns als Beispiele die Bedürfnisse nach Nähe, Freundschaft, Ausgleich zur Arbeit, Zeit mit der Familie und für sich selbst, ja auch die Arbeit selbst. Diese Bedürfnisse haben die meisten von uns, wenn auch mit unterschiedlicher Ausprägung. Wir können sie alle erfüllen, ohne, dass wir jemand anderen damit einschränken. Man könnte es auch als Work-Life-Balance modern umschreiben. Und schon wird deutlich, wenn ich z. B. durch einen sehr fordernden Job die oben genannten Bedürfnisse über längere Zeit verdränge, dann gerät das Glücksempfinden und unser ganzes Leben früher oder später in eine Schieflage. Habe ich aber meine Bedürfnisse wahrgenommen, einerseits einen Job auszuüben, der mich fordert und dessen Inhalt mich auch (zumindest meistens) zufriedenstellt, andererseits Zeit für Freundschaften und Bedürfnisse des privaten Lebens Raum zu geben, dann sollte ich genau dieses Gleichgewicht anstreben. Wie gesagt, das geht nicht immer und es gibt Phasen, wo das eine Bedürfnis uns mehr treibt als das andere. Wichtig ist allerdings, genau dies nachzuspüren und Möglichkeiten zu entwickeln, diesen Bedürfnissen Raum zu geben. Denn wenn dies über längere Zeit verdrängt wird, dann landen wir in dem genannten Beispiel beim Burnout, einer Scheidung oder ähnlicher Wendepunkte, die aufgrund dieser Verdrängung entstanden sind.

Somit würde ich die Frage aus dem Titel „Bedürfnisse – Der Weg zum Glück?“ mit ja beantworten, denn ohne die Beachtung deiner Bedürfnisse wirst du nicht glücklich werden. Und meiner Erfahrung nach, haben viele Menschen genau hier den Handlungsbedarf. Damit eines klar ist: Ich meine damit nicht, dass du als Egoist, nur mit Ellenbogen durchs Leben gehen sollst und ohne Rücksicht auf Verluste deine Bedürfnissen erfüllst. Es geht mir hier um einen gesunden Egoismus, bei dem es darum geht, sich nicht selbst zu „vergessen“ und sich nur für andere einspannen zu lassen, damit sie ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen.

Wie du dir selbst deiner Bedürfnisse und Motive (so nennt die Psychologie fachlich Bedürfnisse, die über einen längeren Zeitraum gleich sind) bewusst werden kannst, wie du sie künftig akzeptieren und erfüllen kannst und wie du durch diese Ausgeglichenheit glücklicher sowie selbstbewusster durchs Leben gehst, dass erfährst du in den kommenden Blogbeiträgen und Videos.

Ich würde mich freuen, wenn du mir dein Feedback hinterlässt. Bei Interesse, schaue dir auch mein zugehöriges Youtube-Video an.

Bis zum nächsten Mal und let’s Jump Into Life.

Let’s start it

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog „Jump into Life“.

Im Fokus dieser Seite steht die persönliche Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Stärkung des Selbstbewusstseins. Dies sind Themen, die mich aktuell sehr interessieren und beschäftigen und die ich gerne mit dir teilen möchte.

Neben diesem Blog gibt es auch einen Youtube-Kanal, in dem du Videos zu den Themen findest. Keine Sorge, sie werden auch hier verlinkt, so dass du nichts verpasst. Ich würde mich freuen, wenn du die Kommentarfunktion nutzt oder mich über das Kontaktformular persönlich kontaktierst und mir dein Feedback oder Erfahrung schreibst.

Ich freue mich auf einen gemeinsamen Weg mit dir. Let’s jump into Life!